Archive for Februar 2012

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Musik zum Programmieren

Februar 29, 2012

Ich möchte hier auf musicForProgramming(); hinweisen. Es handelt sich dabei um eine Serie von Mixen, die die Konzentration und Produktivität zum Beispiel beim Programmieren fördern soll. Die Idee dahinter ist, dass die Musik genau so viel Aufmerksamkeit erfordert, dass sie einen nicht ablenkt, aber auch davon abhält, zu anderen Dingen als den geplanten abzudriften.

Die Musik zeichnet sich durch den Einsatz von Noise, Verzerrern und Nachhall aus. Auf Drums und Vocals wird weitestgehend verzichtet, Rhythmus rückt in den Hintergrund. Es werden oft Akkorde eingesetzt, die für Jazz typisch sind, sowie Haltetöne und -akkorde. Allerdings findet man auch barocke Elemente wie zum Beispiel Melodien von Bach.

Bisher gibt es von musicForProgramming(); fünf Episoden, von denen jede etwa eine Stunde lang ist. Manche Songs klingen etwas düster, aber keine Sorge, die Stücke innerhalb einer Episode sind bunt gemischt. Hört doch einfach mal rein!

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Manga auf dem Kindle lesen

Februar 28, 2012

Manga findet man häufig nur in Form von vielen Bilddateien vor, die man nicht auf dem Kindle betrachen kann (ich weiß nicht, wie es auf anderen E-Book-Readern ist). Deswegen soll es hier darum gehen, wie man sie einfach und schnell in pdf-Dateien umwandeln kann.

Wenn man nur wenige jpg-Dateien (etwa bis zu 200 Bilder) umwandeln will, dann reicht es, den Befehl convert aus dem Paket imagemagick im entsprechenden Ordner in der Shell auszuführen.

convert *.jpg beispiel.pdf

Für viele andere Bildformate funktioniert das auch. In der Ausgabedatei sind die Bilder in ihrer alphabetischen Reihenfolge aneinandergehängt.

Wenn die Zahl der Bilder sehr groß ist, genügt der verfügbare Arbeitsspeicher oftmals nicht, um den Befehl ausführen. Dann kann man die Bilder in mehreren Blöcken umwandeln, zum Beispiel zuerst die ersten 200 Bilder.

convert {001..200}.jpg beispiel1.pdf

Häufig hat man aber viele Ordner, in denen jeweils ein Kapitel abgelegt ist. Dann kann man schnell aus jedem Kapitel ein pdf erstellen.

for NR in {001..020}; do convert $NR/*.jpg $NR.pdf; done

Dieser Befehl geht in die Ordner mit den Namen 001 bis 020 und erzeugt für jeden von ihnen eine Datei mit dem Namen des Ordners. Dann kann man sie noch zu einer einzelnen Datei zusammenfügen.

pdftk *.pdf output example.pdf

Die fertige Datei übertrage ich mit dem Programm Calibre auf den Kindle.

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! 🙂

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Higurashi no Naku Koro ni

Februar 27, 2012

Diese Animeserie ist ursprünglich als Sound-Novel erschienen. Ihre Handlung wurde ebenfalls in mehreren Manga, Hörspielen, Light Novels und als Realfilm umgesetzt. Der Titel bedeutet auf deutsch in etwa „Zur Zeit der zirpenden Zikaden“. Die ersten beiden Staffeln umfassen insgesamt 50 Folgen.

Die Serie spielt in einem friedlich wirkenden Dorf namens Hinamizawa. Keiichi ist dort neu hergezogen und freundet sich schnell mit einigen Mädchen aus seiner Klasse an. Er findet heraus, dass jedes Jahr am gleichen Tag, nämlich zur Zeit des Watanagashi-Festivals, eine Person stirbt und eine verschwindet. Am entsprechenden Tag kommt es wie die Jahre zuvor zu einem Todes- und einem Vermisstenfall. Keiichi beginnt, seine neuen Freunde zu verdächtigen, im Zusammenhang zu den Vorfällen im Dorf zu stehen. Er glaubt, dass auch sein eigenes Leben bedroht ist.

Die Serie ist in mehrere Kapitel oder auch Story Arcs gegliedert, die jeweils etwa fünf Folgen umfassen. Nach jedem dieser Kapitel beginnt die Geschichte sozusagen wieder von Neuem, nimmt aber einen anderen Verlauf und andere Charaktere rücken in den Vordergrund. Es gibt Frage- und Antwortkapitel, die die Geschehnisse aus den Fragekapiteln erklären. Allerdings werden in der Serie insgesamt mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Aufklärung verspricht die Fortsetzung Higurashi no Naku Koro ni Kai, die die zweite Staffel bildet und nur aus Antwortkapiteln besteht (ich habe sie noch nicht gesehen). Die dritte Staffel, Higurashi no Naku Koro ni Rei, ist als fünfteilige OVA erschienen und ihre Handlung ist relativ unabhängig von den ersten Staffeln.

Dieser Anime ist sicher nichts für Zartbesaitete, er ist nämlich dem Horror-Genre zuzuordnen und zeigt Szenen mit expliziter Gewalt. Im krassen Gegensatz dazu stehen andere Passagen, die einen Eindruck von einem Comedy-Anime vermitteln. Ich empfehle die Serie nicht, wenn ihr nach lockerer Unterhaltung sucht, denn sie ist wirklich düster, auch wenn man am Anfang einen anderen Eindruck hat. Das zeigt auch dieser Post.

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No. 6

Februar 25, 2012

No. 6 ist der Name einer japanischen Novelle, die mit neun Bänden abgeschlossen ist. Letztes Jahr sind auch ein Anime und ein Manga dazu erschienen. Der Anime ist mit elf Folgen abgeschlossen, der Manga umfasst bislang drei Bände und wird fortgesetzt.

Die Story ist in der nahen Zukunft angesiedelt und handelt von der Stadt No.6, die vollständig kontrolliert wird und einem Überwachungsstaat gleicht. Im Mittelpunkt stehen Shion und Nezumi, der vom anderen gerettet wird, als die Regierung ihn verfolgt. Daraufhin steigt Shion in der sozialen Hierarchie der Stadt ab und verliert viele seiner Privilegien, die er zuvor genoss. Nachdem sich Shion negativ über No. 6 äußerte, wird er für die seltsamen Todesfälle verantwortlich gemacht, die sich dort ereignen.

Die Novelle wurde von Nostalgia on 9th Avenue schon recht weit übersetzt, der Manga unter anderem von September Scanlations (wenn auch nicht ganz vollständig).

Ich finde diese Serie sehr empfehlenswert. Sie enthält viele Sci-Fi-Elemente und zeigt eine dystopische Zukunft. Die Charaktere und ihre Entwicklung wirken glaubhaft. Obwohl es einige Andeutungen in Richtung Shounen-Ai gibt, fällt sie streng genommen nicht in diese Kategorie. Sie wirkt durch ihre Story und die Action eher wie ein Shounen-Manga.